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Unter Store versteht man transparente oder halbtransparente Stoffe, unter Dekostoff das, was man gemeinhin als Gardine bezeichnet, also blickdichte Stoffe.
Fast alle Stoffe bestehen heute aus Polyester, sind aber mit dem, was man früher unter Polyester verstand nicht mehr zu vergleichen. So fühlt sich ein Stoff an wie „echte Seide“ oder „echter Damast“ und ist selbst vom Fachmann kaum zu unterscheiden – es sei denn mit einer Brennprobe.
Wie Sie das machen? Ziehen Sie einen Faden heraus und halten Sie ein Streichholz darunter. Kunststoff schmurgelt weg und stinkt, Naturmaterialien brennen und riechen nach Horn.
Als Voile bezeichnet man einen transparenten, feinfädigen, Stoff, der wie eine Leinwand gewebt wurde.
Gespinst und Zwirn werden hierbei in die gleiche Richtung gedreht, was einen sehr harten Faden ergibt.
Da er sehr weich fällt, wird er gerne für Vorhänge (Stores) verwendet.
Als Organza bezeichnet man ein sehr transparentes und schillerndes Gewebe.Er wird aus Filamentgarnen wie Seide, aber auch synthetischen Fasern hergestellt, die einwandbindig verwoben werden.
Ausbrenner
Der Vorgang zum Herstellen von Ausbrennern ähnelt dem Siebdruck. Jedoch wird hier statt Farbe eine Ätzpaste aufgetragen, die Teile des Gewebes durch Ätzen zerstört. Dieser Vorgang wird als ausbrennen bezeichnet.
Das Grundgewebe ist grundsätzlich gemischt aus mindestens zwei verschiedenen Faserstoffen. Ein Faserstoff (meist synthetisch) wird durch die Ätzpaste nicht beschädigt. Der andere (meist zellulosische) wird beim Ätzen entfernt. Darum entsteht an der ausgebrannten Stelle kein Loch, sondern ein transparenterer Bereich.
Sherli
immer wenn Sie auf Fäden im Gewebe treffen, handelt es sich um einen Sherli. Meist sind es kleine eingewebte Rechtecke, bei denen an den Enden Fäden heraus lugen.
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